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18. Juni 2018

 

Regierung macht aus neuem Arbeitszeitgesetz ein
„Bedien-dich-Industriellenvereinigungsgesetz“.

FCG/GPA-djp: Stellen uns als GewerkschafterInnen klar hinter die Beschäftigten

 

Enttäuschung und Wut machen sich breit, betrachtet man die Vorgangsweise der Regierung. Wieder kommt es zu einer Anlassgesetzgebung zu Lasten der Beschäftigten. BM Hartinger-Klein rief am ÖGB Kongress zum Dialog auf, scheint jedoch selber nicht fähig zu sein, den Dialog zu leben. „Das >Durchwinken< von Gesetzen zeigt, dass die Regierung den sozialpartnerschaftlichen Weg schon längst verlassen hat“, sind sich Wolfgang Pischinger, Vorsitzender der Christlichen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in der Gewerkschaft der Privatangestellten (FCG/GPA-djp) und Reinhard Bödenauer, Geschäftsführer der FCG/GPA-djp, einig. Die Änderungen des Arbeitszeitgesetzes gehen klar zu Lasten der ArbeitnehmerInnen und bedienen einmal mehr nur die Wirtschaft. Im Besonderen die Industriellenvereinigung. „Das Arbeitszeitgesetz gehört zu den ArbeitnehmerInnenschutzgesetzen. Die Bundesregierung macht daraus ein „Bedien-dich-Industriellenvereinigungsgesetz“, ärgert sich Bödenauer. Und ein weiteres Mal müssen die Beschäftigten in Österreich dafür geradestehen. „Wenn Vizekanzler Strache tatsächlich an die Freiwilligkeit für die Beschäftigten glaubt, dann müsste es auch niedergeschriebene Sanktionsformen geben, die den ArbeitgeberInnen bei Nicht-Einhaltung >auf die Finger klopfen<“, meint Pischinger.

 

Flexibilität darf keine Einbahn sein.

 

Die Arbeitgeber können mit dem neuen Gesetz die Beschäftigten kapazitätsorientiert einsetzen. Im Gegenzug brauchen die ArbeitnehmerInnen dringend als Ausgleich Selbstbestimmung, Planbarkeit und eine weitere Verkürzung der Arbeitszeit.

Vieles gehört im Arbeitszeitgesetz neu geregelt: Verstöße gegen die Dienstplangestaltung, die unverantwortliche Vorgangsweise bei geteilten Diensten, die Umgehung der Rufbereitschaftsregelung, gesetzliche Verankerung eines Arbeitszeitgesetzes für Erziehungskräfte (vor allem im Privatbereich), und, und, und. „Es gäbe viele Möglichkeiten, dieses Gesetz wieder zu dem zu machen, was die Beschäftigten benötigen. Wäre der Wille vorhanden. Der vorliegende Entwurf ist ein Entwurf aus dem 19. Jahrhundert mit dem die >Neue Volkspartei< und die FPÖ klar signalisieren, auf welcher Seite sie stehen und was sie wollen“, so die FCG/GPA-djp.

„Interessant für uns Christliche Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wird sein, wie sich die ÖAAB-Abgeordneten bei der Abstimmung verhalten werden. Wenn sie noch die Interessen der Arbeiter und Angestellten vertreten, dann müsste ein klares NEIN kommen“, schließen Bödenauer und Pischinger.

 

 

 

 

10. April 2018

 

18.Bundes-FCG-Frauen-Kongress beschließt 40 Forderungspunkte an die politisch Verantwortlichen

 

Wien - Der 18. Bundes-FCG-Frauen-Kongress stand unter dem Motto „Balance.Macht.Sinn.“ und wurde von der Bundes-FCG-Frauenvorsitzenden Monika Gabriel feierlich eröffnet. Zu Beginn der Veranstaltung bedankte sich Monika Gabriel bei den rund 100 Delegierten Frauen aus allen Fachgewerkschaften und aus den Ländern für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten und präsentierte eine sehr positive Erfolgsbilanz.

Frauenpolitik ist Gesellschaftspolitik

Zahlreiche Ehrengäste folgten der Einladung der FCG-Frauen zum heutigen Kongress, welcher mit einer prominent besetzten Talkrunde eingeleitet wurde. Die Bundesministerin für Frauen, Familie und Jugend Mag.a Dr.in Juliane Bogner-Strauß, die einzige Landeshauptfrau Österreichs Johanna Mikl-Leitner, der Abgeordnete zum Nationalrat und ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer, MSc, die Bezirksvorsteherin von Wien-Josefstadt und Landesleiterin der ÖVP-Frauen Wien Mag.a Veronika Mickel sowie der Bundes-FCG-Vorsitzende, ÖGB-Vizepräsident und Vorsitzender der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) Dr. Norbert Schnedl diskutierten unter anderem über politische Maßnahmen, um das Bild von Frau und Mann im Erwerbsleben in eine bessere Balance zu bringen.

Konfrontiert mit der viel zu oft beschriebenen "gläsernen Decke", sahen die Talkgäste noch viele offene Punkte, die zu mehr Fairness und Chancengleichheit beitragen werden. Dazu zählt unter anderem die Teilzeit auf Zeit, wobei auch das Recht auf Rückkehr zur Vollzeit bestehen muss. Besonders hervorgehoben wurde dabei die wichtige Rolle der Sozialpartner, die sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind und gemeinsam die Rahmenbedingungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schaffen. Neben der politischen Umsetzung braucht es aber unbedingt Frauen, die in der Familie, im Beruf aber auch in der Politik Verantwortung übernehmen möchten und ein Vorbild geben, denn Frauenpolitik ist Gesellschaftspolitik.

40 Forderungspunkte an die politisch Verantwortlichen

Höhepunkt des Kongresses war schließlich die Verabschiedung des Leitantrages der FCG-Frauen, welcher sich mit den darin enthaltenen 40 Forderungspunkte an die politisch Verantwortlichen richtet.

Einige besonders wichtige Forderungen sind:

- Wertanpassung aller Familienleistungen,
- Erhöhung der Anrechenbarkeit von Kindererziehungszeiten von 4 Jahren pro
  Kind für ALLE erwerbstätigen Frauen,

- Verbesserungen des Unterhaltsvorschussgesetzes,
- Verstärkter Fokus bei Werteschulung zur Aufklärung über Gleichberechtigung
  und Förderung im Bildungswesen,

- mehr Wertschätzung für ältere ArbeitnehmerInnen – Wissenstransfer und
  Wissensmanagement sichern,

- Gendergesundheit – Gendermedizin vorantreiben,
- Frauenförderung durch Fairness, Chancengleichheit und Wahlfreiheit, die
 Zusammenführung der bestehenden Einkommensberichte auf einen
  bundeinheitlichen Standard,

- Arbeitszeitflexibilisierung – keine Veränderungen der derzeitigen
  Bestimmungen zur Normalarbeitszeit im AZG, Erhöhung des KV Mindestlohns
  u.v.a.m.


Monika Gabriel als Bundes-FCG-Frauenvorsitzende wiedergewählt

Statutengemäß wurden im Rahmen des Kongresses auch die Gremien der Bundes-FCG-Frauen neu gewählt. Monika Gabriel wurde dabei das 3. Mal in Folge mit überwältigender Mehrheit zur Bundes-FCG-Frauenvorsitzenden gewählt. Eine sehr hohe Zustimmung erhielten auch ihre Stellvertreterinnen Karin Zeisel, Bundes-FCG-Frauenvorsitzende-Stellv. / GPA-djp, Mag.a Ursula Hafner, Bereichsleiterin Familie / GÖD sowie Elisabeth Planinger, MSc, younion.

Gemeinsam und zukunftsorientiert die Interessen der Arbeitnehmerinnen vertreten

„Balance.Macht.Sinn“, war nicht nur das Motto des Kongresses sondern findet sich auch in den Zielen der FCG-Frauen wieder. Die wiedergewählte Bundes-FCG-Frauenvorsitzende Monika Gabriel weist in Hinblick auf die 40 Forderungspunkte des FCG-Frauen-Leitantrags auf die Aufgaben der kommenden Jahre hin und möchte die gesellschaftspolitischen Themen “Balance zwischen Beruf, Familie und Privat“ sowie “Balance des Wertes der Arbeit und der Einkommen“, gemeinsam und zukunftsorientiert vorantreiben und damit auch weiterhin erfolgreich die Interessen der Arbeitnehmerinnen in Österreich vertreten.

 

Im Bild: Karin Zeisel (FCG/GPA-djp Bundesfrauenvorsitzende), Isabella Zeiringer (FCG/GPA-djp Regionalfrauenvorsitzende Kärnten) und Sibylla Wachsler, (FCG/GPA-djp Regionalfrauenvorsitzende Wien).

04. Juni 2018

 

FCG/GPA-djp zur Reform der Sozialversicherung

 

Die Sozialversicherungsträger und deren Einrichtungen sind Eigentum der Versicherten!

 

Unser Sozialversicherungssystem ist zu teuer? Das System muss effizienter gestaltet werden? Zentralismus und Zusammenlegung der Träger sind der einzig gangbare Weg? Stimmt nicht! Österreich hat eines der besten Sozialversicherungssysteme weltweit. Es ist kostengünstig und schafft einen sozialen Ausgleich zwischen jung und alt, gesund und krank sowie reich und arm. Es garantiert uns sozialen Frieden in unserem Land. Und das soll auch so bleiben.

 

Ein paar Fakten

  • Unser Sozialsystem ist weltweit eines der besten und im Vergleich zu 40 anderen Sozialsystemen das zweibilligste (lediglich von Japan geschlagen)

  • Eine aktuelle OECD-Studie stellt der österreichischen Sozialversicherung hinsichtlich ihrer Verwaltungskosten von 2,8 Prozent ein hervorragendes Zeugnis aus (im Vergleich geben andere Länder über 4 Prozent aus und private Krankenversicherungen über 30 Prozent).

  • Unser Sozialsystem garantiert durch die Selbstverwaltung eine kundennahe, unbürokratische und praxisorientierte Abwicklung

 

Notwendige Reformen statt Zerschlagung des Systems

Die Effizienzstudie hat gezeigt, dass Leistungsharmonisierungen sinnvoll sind. Als FCG/GPA-djp stehen wir tatsächlich notwendigen Reformen nicht im Wege. Wir sprechen uns für eine Überarbeitung der Leistungskataloge mit den Vertragspartnern aus. Eine Harmonisierung im Leistungsbereich nach neuestem wissenschaftlichen Stand ist notwendig.

Die Leistungsverbesserung für jedeN EinzelneN muss jedoch im Vordergrund stehen. Im internationalen Vergleich ist unser System nicht nur kostengünstiger, sondern vor allem treffsicherer und näher bei den Menschen. Eine Zusammenführung der Träger führt zu mehr Zentralismus und verhindert die Möglichkeit Leistungen auf gruppenspezifische und regionale Bedürfnisse abzustimmen.

Daher unser Credo: Notwendige und sinnvolle Reformen zum Wohle der Versicherten ja. Eine Zerschlagung des Systems für parteipolitisches Körberlgeld wird es mit uns nicht geben.

 

Die AUVA ist mehr als eine gewöhnliche Unfallversicherung

Die geplante Zerschlagung der AUVA bedeutet die Zerstörung kleiner Einheiten, die aufeinander abgestimmt Schadensverhütung, Unfallheilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung durchführen. Eine Zerschlagung führt nicht zu einer Kostensenkung, sondern zu Mehrkosten. Diese Mehrkosten werden von den Unternehmen auf die Beschäftigten übertragen.

Die AUVA ist Ansprechpartnerin bei jeder Art von Arbeitsunfall und regelt stellvertretend für das Unternehmen alle Haftungs- und Schadenersatzansprüche von Beschäftigten.

Wenn die Beiträge der Unternehmen sinken, sinkt auch die garantierte Absicherung gegen Haftung. Das heißt, dass sich Unternehmen in Zukunft wieder gegen Ansprüche von verunfallten Arbeitnehmern versichern müssten, was sicher nicht billiger als die Beiträge zur AUVA wäre. Weiters würde der einzelne Verunfallte seine Ansprüche gegenüber dem Dienstgeber durchsetzen müssen.

 

Verlagerung der Beitragseinhebung ist abzulehnen

Im Sinne des Gemeinwohls ist die Verlagerung der Beitragseinhebung von den Krankenkassen hin zu einer eigenen Gesellschaft, gemeinsam mit der Finanz, abzulehnen. Die Beitragsprüfer der Krankenkassen kontrollieren genau, ob Beschäftigen auch das bezahlt wird, was ihnen nach Gesetz, Kollektivvertrag oder Betriebsvereinbarung zusteht und fordern nachträglich auch Beiträge ein. Das bedeutet, dass Pension, Arbeitslosengeld und Krankengeld auf der Grundlage des zustehenden Verdienstes berechnet wird und nicht auf der Grundlage, was bezahlt wurde. 

 

Die FCG/GPA-djp fordert die Bundesregierung auf:

  • im Zuge ihrer „Reformvorhaben“ die ExpertInnen der Sozialpartner miteinzubeziehen, um die tatsächlichen Problemfelder anzugehen.

  • von den vorgesehenen Kürzungen der AUVA-Beiträge Abstand zu nehmen, um die Leistungsfähigkeit der Unfallversicherungsanstalt nicht zu gefährden.

  • den Erhalt und Ausbau der eigenen Einrichtungen der Sozialversicherung zu garantieren. Keine Ausgliederungen und Privatisierungen!

  • die Pflichtversicherung uneingeschränkt beizubehalten. Ein umfassender solidarischer Risikoausgleich ist nur mit der Pflichtversicherung möglich.

 

Argumente aufgrund unseres Wertefundaments:

 

Der Mensch hat stets im Mittelpunkt zu stehen. Nicht Strukturdebatten oder politische Machtspiele.

 

Eine Zusammenführung der Träger führt zu mehr Zentralismus und verhindert die Möglichkeit Leistungen auf gruppenspezifische und regionale Bedürfnisse abzustimmen. Wir stehen z.B. für die subsidiäre Stärkung von kleinen Einheiten und sind gegen Zentralismus.

 

Der Grundsatz der Nachhaltigkeit spricht gegen eine zentrale Beitragseinhebung, weg von den Ländern. Je mehr im Sozialversicherungsbereich zentralisiert wird, umso mehr wird der einzelne Versicherte zu einer Nummer im System. Er verliert seine persönliche Würde und wird zum Bittsteller degradiert.

 

Die christlich-sozialen Werte finden sich im Bekenntnis zur Stärkung der Sozialpartnerschaft. Die Sozialpartner handeln bei ihren Entscheidungen im Interesse der Versicherten. Der oberste Grundsatz ist, solidarisch die Versicherten zu versorgen.

 

09. April 2018

Unverständnis in der FCG/GPA-djp über Aussagen der Gesundheitsministerin zur AUVA

 

Pischinger/Bödenauer: Nicht Sinn der Christlichen Soziallehre, ein auf Solidarität und Gemeinwohl aufbauendes funktionierendes System zu zerschlagen!

Wien - Der Vorsitzende der Fraktion Christlicher Gewerkschafter in der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier), Wolfgang Pischinger, und der Bundesgeschäftsführer der FCG in der GPA-djp, Reinhard Bödenauer, sind erschüttert über die einseitige Aufkündigung der Vereinbarung zur AUVA und die offensichtlich jetzt schon feststehende Auflösung der AUVA.

Die Aussagen von Gesundheitsministerin Hartinger-Klein zur offensichtlich bereits jetzt schon feststehenden Auflösung der AUVA stoßen beim Vorsitzenden der Fraktion Christlicher Gewerkschafter in der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier), Wolfgang Pischinger, sowie beim Bundesgeschäftsführer der Fraktion Christlicher Gewerkschafter in der GPA-djp, Reinhard Bödenauer auf Erschütterung und Unverständnis.

„Es fällt schwer, Vertrauen in eine Regierung zu haben, die Zusagen noch vor Ablauf der vereinbarten Zeit unterläuft, weil sie davon ausgeht, dass die Vorgaben nicht erfüllt werden können. Es gibt einen klaren Auftrag an die AUVA, ein Konzept vorzulegen, mit dem die Aufgaben der AUVA erfüllt werden können, obwohl die Beiträge für die Unternehmen und damit die Einnahmen um 500 Mio Euro gesenkt werden. Es gibt ebenso eine klare Vereinbarung darüber, dass jene Fremdleistungen, die der AUVA durch die Politik ohne ausreichende Kostendeckung übertragen wurden, wie zB. Die Querfinanzierung der Krankenkassen oder die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall für ArbeitnehmerInnen sowie für Selbstständige evaluiert mitberücksichtigt werden“, so Pischinger und Bödenauer.

Mit der Auflösung der AUVA gefährde die Regierung das Gesundheitssystem in Österreich. Die AUVA hat europaweit eine erstklassige Reputation bei Unfallheilbehandlung und Rehabilitation. Die AUVA ist auf die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit nach einem Unfall spezialisiert und führt darauf aufbauend Rehabilitationsmaßnahmen durch.

Als Beispiel nennt Bödenauer den Fall, dass jemand aufgrund eines Unfalles eine Unterschenkelamputation hat: „Handelt es sich um einen Freizeitunfall, wird der Patient versorgt und erhält auch eine Prothese, die nach dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit von der Krankenkasse gezahlt wird. Handelt es sich aber um einen Arbeitsunfall, leitet die AUVA Rehabilitationsmaßnahmen auf die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit ein, bis hin zur Verfügungstellung einer Spezialprothese für die berufliche Tätigkeit und eine Versehrtenrente.“

Pischinger erläutert auch, dass eine Zerschlagung der AUVA zu wirtschaftlichem Schaden führen kann: „Die Unfallprävention und die Beratung auf betrieblicher Ebene kann in der bisher gebotenen Qualität nicht mehr passieren. Ebenso leidet die Beratung und Prävention bei psychischen Belastungen am Arbeitsplatz. Eine Verlagerung dieser Tätigkeiten zu anderen Sozialversicherungsträgern bedeutet, dass die Beschäftigten zukünftig einen Teil der Kosten für die Beratung und Hilfestellung für Unternehmen zahlen.“

„Die AUVA wurde gegründet, um in der Gemeinschaft das Risiko für Haftung und Schadenersatzzahlungen bei Berufsunfällen zu minimieren und dem einzelnen Beschäftigten nach einem Arbeitsunfall Unterstützung zur Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit zu geben. An diesen Voraussetzungen hat sich nichts geändert“, sp Pischinger und Bödenauer: „Werden die Beiträge der Arbeitgeber massiv reduziert, muss auch die Haftungsbefreiung entsprechend reduziert werden, dh. dass sich KMUs in Zukunft um eine gute Zusatzversicherung umschauen müssen. Es ist nicht im Sinn der Christlichen Soziallehre, ein auf Solidarität, Subsidiarität und Gemeinwohl aufbauendes funktionierendes System zu zerschlagen!“

 

Das Thema „Zukunft der Sozialversicherung“ ist für uns als FCG/GPA-djp von großer Bedeutung, und ein wichtiges Anliegen für uns alle.

Wir ersuchen euch daher, um zahlreiche Unterstützung der Online Petition unter folgendem Link:   "Die AUVA darf nicht zerschlagen werden"

 

 

04. April 2018

„Sonntag: Zeit, die uns Mensch sein lässt“

Mit diesen Worten eröffnete Bischof Alois Schwarz die Vollversammlung der Allianz für den freien Sonntag am 3. April im Stift Schlägl, Oberösterreich.

Mit gemeinsamer Solidarität und Gottes Segen setzt sich die Allianz, der über 50 Organisationen aus Kirche, Gewerkschaft und Zivilgesellschaft angehören, für den Erhalt des arbeitsfreien Sonntags, ein. Seit der gestrigen Vollversammlung ist auch die Bundesarbeiterkammer Vollmitglied der Allianz.

Besonders betroffen sind die Beschäftigten in den österreichischen Handelsbetrieben, die immer öfter mit den Wünschen seitens der Wirtschaft und Industrie nach einer Flexibilisierung der Arbeitszeit und Sonntagsöffnung konfrontiert sind. Selbst im Regierungsprogramm ist der Wunsch nach der Sonntagsöffnung an vier Sonntagen im Jahr verankert. Ein weiterer Grund, als Gewerkschaft für die Interessen der Beschäftigten einzutreten. Die Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen, seit 2016 Mitglied der Allianz, bekennt sich zum arbeitsfreien Sonntag und spricht sich für eine Humanisierung der Arbeitswelt aus und setzt sich dafür ein, die Arbeitswelt so zu gestalten, dass der Mensch noch Mensch sein kann.

 

21. März 2018

FCG-Jugend startet neue Kampagne:
“Umwelt 4.0 – Arbeit für eine nachhaltige Zukunft"

 

Utl.: #Umwelt #Zukunft #Arbeit #Nachhaltigkeit =

 

Wien (OTS) - „Neben den umweltpolitischen Notwendigkeiten - Stichwort Klimawandel, Ressourcenverknappung, Verschmutzung von Luft, Boden und Wasser und der steigenden Zahl von Klimaflüchtlingen - ist es an der Zeit hier Maßnahmen im Sinne der Umwelt zu setzen.

Mit der Kampagne "Umwelt 4.0" wollen wir ein klares Plädoyer für den Erhalt unserer Umwelt abgeben und zeigen, welche Möglichkeiten in diesem zukunftsträchtigen Bereich schlummern. Es geht hier um die Frage, in welcher Welt wir leben und in welcher Welt wir unsere Kinder aufziehen wollen. Deshalb ist "Umwelt 4.0" ein starkes Signal für den Erhalt unserer Lebensgrundlage, einer intakten Umwelt,“ erklärt FCGJ-Bundesvorsitzender und Vater eines jungen Kindes, Thomas Rack, die zugrundeliegende Motivation für die aktuelle Kampagne.

 

„Neben der digitalen Revolution stellen die Herausforderungen im Umweltbereich die größten und wichtigsten Umbrüche für die Menschheit im 21. Jahrhundert dar. Die Kampagne setzt den Fokus auf Energie, Landwirtschaft, neue Arbeitsplätze und den Schutz der Umwelt,“ fasst FCGJ-Generalsekretär Denis Strieder die wichtigsten Punkte zusammen und stellt zudem klar:

„Früher waren Ökologie und Ökonomie oft unvereinbar, weil sie unterschiedliche Zielsetzungen verfolgten. In Zukunft wird es hingegen möglich sein, durch neue Technologien, umweltpolitische und wirtschaftliche Interessen zu vereinen.

Genau das muss unsere Zielsetzung sein: durch saubere Energiegewinnung, Innovationen in der Landwirtschaft, der Entstehung neuer Arbeitsplätze im Umweltsektor und engagiertem Umweltschutz einen neuen Schritt in der menschlichen Entwicklung zu setzen.“

 

„Wir sind exporttechnisch im Umwelttechnikbereich an der Weltspitze und gleichzeitig ist in diesem Sektor, hinsichtlich der Entstehung neuer Arbeitsplätze, noch viel Luft nach oben. Experten gehen von bis zu 100.000 neuer Stellen in den kommenden Jahren aus.

Im Ausbildungsbereich tut sich ebenfalls Einiges, neue Berufsbilder entstehen und bestehende Berufe werden an die veränderten Gegebenheiten angepasst und mittlerweile können junge Erwachsene auch ein "Freiwilliges Umweltjahr" absolvieren“, betont Strieder optimistisch.

 

„Umweltschutz und die Sicherung unseres Wohlstandes sollen nach unserem Verständnis Hand in Hand gehen. Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass uns das hierzulande gelingen wird, sofern wir die Zeichen der Zeit erkennen und jetzt die richtigen Weichen legen. Wir wollen gemeinsam mit all unseren Mitstreiterinnen und Mitstreitern Österreich und Europa zur saubersten Region der Welt machen, in denen Umweltschutz von „klein auf“ gelebt wird und durch sinnvolle politische Instrumente gefördert wird,“ zeichnet Rack die angestrebte Richtung auf.

 

„Ein großes Lob möchten wir der Bundesregierung, besonders der zuständigen Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, für die klima- und umweltpolitischen Zielvorgaben ausrichten. Ihre Initiative auf europäischer Ebene mehr EU-Mittel für den Klima- und Umweltschutz bereitzustellen und der Teilnahme Österreichs am Projekt “green growth“, das Umwelttechnologien und nachhaltiges Wachstum fördern soll, sind wichtige Schritte in die richtige Richtung.

Insgesamt hat Österreich mit der Zielvorgabe des Umstieges auf Erneuerbare Energien bis 2030 und einem klaren Nein zur Atomenergie in Europa eine verantwortungsbewusste Position eingenommen, die wir vollends unterstützen und unseren Beitrag zur Erreichung unserer nationalen und europäischen Ziele leisten wollen, um Österreich auf die umweltpolitische Überholspur zu bringen - bei gleichzeitiger Sicherung unseres Wohlstandes und dem Ausbau unserer umwelttechnischen Exportquote,“ halten Rack und Strieder abschließend fest.

 

Begriffserklärung:

 

Warum “Umwelt 4.0“?

 

Mit dem Titel der Kampagne wollen wir aufzeigen, dass der digitale Wandel in den Bereichen Umwelt und Landwirtschaft zu enormen Fortschritten führt. Wir sehen in den Bereichen Umwelttechnik, Umweltschutz und Landwirtschaft ein enormes Potential für Österreich und Europa.

Produktionsprozesse steuern sich teilweise selbst, Maschinen kommunizieren untereinander und dank schneller und moderner Datenverarbeitung kann beispielsweise auf dem Feld exakt so viel gedüngt werden, wie benötigt wird. Diese neuen Technologien führen zu neuen Möglichkeiten im Sinne des Umwelt- und Tierschutzes sowie einer gesamten nachhaltigen Entwicklung. Allerdings müssen wir darauf achten, dass hier keine Monopole entstehen, die zu besorgniserregenden Abhängigkeiten führen könnten. Die Fortschritte der Digitalisierung müssen allen zu Gute kommen, allen voran dem Schutz unserer Umwelt.

 

Zusätzlich soll der Zusatz "4.0" einen Konnex zu unserer 2016 veröffentlichten Kampagne "Arbeit 4.0 - Digitalisierung der Arbeitswelt" herstellen, da wir die digitale Revolution als einen umfassenden Prozess verstehen, der viele unserer Lebensbereiche grundlegend verändert.

 

Link zur Kampagne:

 

http://fcg-jugend.at/umwelt-4-0-arbeit-fuer-eine-nachhaltige-zukunft-umwelt-zukunft-arbeit-nachhaltigkeit/

 

 

FCG/GPA-djp Zeisel:
Haltung zeigen für Frauen

Im Zuge des Internationalen Frauentages bezieht Karin Zeisel, Frauenvorsitzende der Christlichen GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Stellung zum Frauenvolksbegehren.

Der Kritik, dass Vieles vermischt werde und sich „Kraut und Rüben“ in dem Volksbegehren wiederfinden, kommentiert Zeisel so: „Ja - in dem Volksbegehren sind Forderungen enthalten, mit denen ich nicht mitkann - aber die Geschichte lehrt uns, dass es klüger ist, mehr zu fordern und dann zumindest einige Forderungen umzusetzen.“ Geschulte VerhandlerInnen wissen: ein Maximalziel erhöht das Verhandlungsergebnis.

Zeisel verweist anlässlich des 100-Jahr Jubiläums „Frauenwahlrecht in Österreich“ auf die Frauenrechtlerinnen, die sich um die Jahrhundertwende mutig für das Wahlrecht für Frauen einsetzten. Mit drastischen Mitteln haben diese Frauen das Wahlrecht für Frauen erkämpft. „Manchmal braucht es drastische Wege oder auch überzogene Forderungen, um am Ende des Tages zumindest wieder einen kleinen Schritt weiter zu sein,“ so Zeisel.

Ihr geht es bei der Unterzeichnung des Volksbegehrens vor allem darum, Haltung zu zeigen und ein Zeichen zu setzen. Für die Frauen in unserem Land.

 

Herzlich willkommen
im neuen Jahr

 

Wir leben in bewegten Zeiten und das kommende Jahr wird besonders uns als ArbeitnehmerInnen-Vertreter stark fordern. Die neuen politischen „Mächte“ haben ihren Fokus verstärkt auf die Wirtschaft gelegt. Deswegen gilt für uns, im Sinne der Beschäftigten gut drauf zu achten, was sich ändert und ggf. gegenzusteuern. Es scheint, einen „Angriff“ auf ArbeitnehmerInnen-Rechte zu geben. Dass sich die neue Bundesregierung dem Diktat der „Wirtschaft“ unterworfen hat und mit vielen unsozialen Änderungen auf sich aufmerksam macht, erkennen wir unter anderem daran, dass die Mindestsicherung für Flüchtlinge auf 520 Euro gekürzt wird. Auch ist bei der Notstandshilfe eine Leistungskürzungen geplant. Das entspricht nicht im mindesten unserem christlich-sozialen Werteverständnis. Stephan Schulmeister, Ökonom, hat das in einem Interview in „der standard“ mit einem Zitat aus dem Matthäus Evangelium treffend auf den Punkt gebracht: "Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." Die neue Regierung orientiert sich immer weniger an den christlichen Leitlinien, denen wir uns verpflichtet fühlen.

Sieht man sich das Regierungsprogramm weiter an, erkennt man auch eine deutliche Schwächung der betrieblichen Mitbestimmung. Betriebsratskörperschaften sollen zusammengelegt und Jugendvertrauensräte abgeschafft werden. In der Sozialversicherung wird eine nachhaltige Zurückdrängung der Selbstverwaltung angestrebt. Allein diese Vorhaben bedeuten ein sukzessives „Ausbremsen“ der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Unsere Aufgabe als Gewerkschaftsbewegung muss und wird es sein, der neuen Bundesregierung zu zeigen, dass das Modell der Sozialpartnerschaft ein erfolgreiches war und ist. Wir wollen diesen Weg des (Mit)gestaltens für die Beschäftigten weitergehen.

Nicht nur im Arbeitskontext, auch gesellschaftspolitisch und historisch betrachtet liegt ein spannendes Jahr vor uns und es wird sich viel ereignen. 2018 begehen wir etliche Jubiläen, wie etwa hundert Jahre Republiksgründung, im Zuge derer Frauen endlich auch das aktive und passive Wahlrecht übertragen bekommen haben. Vor 80 Jahren wurde mit dem Anschluss-Österreichs an Nazi-Deutschland wohl eines der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte aufgeschlagen. Eine Zeit der Unmenschlichkeit und Diktatur, aus der wir für die Gegenwart und Zukunft lernen müssen. Geschichte ist vor allem das Erkennen von „Ursache und Wirkung“ und die Einordnung von Geschehnissen in die „politische Weltarchitektur“. Ein Beispiel nehmen sollten wir uns an der Protestbewegung der 69er Generation, die sich gegen Eliten und für Freiheit und Selbstbestimmung eingesetzt haben. Dieses Erwachen der Zivilgesellschaft soll uns auch heute dazu anhalten, für unsere Rechte einzustehen und wichtige Errungenschaften zu verteidigen.

 

Ausgesuchte rechtliche Neuerungen 2018

Angleichung ArbeiterInnen - Angestellte

Ab Juli 2018 gelten einheitliche Regelungen für die Entgeltfortzahlung im Krankenstand und gleiche Rechte bei Arbeitsverhinderung aus persönlichen Gründen. Das bessere System der ArbeiterInnen in Bezug auf die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall gilt nun auch für Angestellte.
Neu ist, dass schon ab dem zweiten Arbeitsjahr acht Wochen Entgeltfortzahlung wirksam werden und dass es eine Entgeltfortzahlung über das Ende des Arbeitsverhältnisses hinaus, auch bei einer einvernehmlichen Lösung, geben wird.

Bei Arbeitsverhinderung sind Benachteiligungen von ArbeiterInnen nicht mehr zulässig und aus „wichtigem persönlichem Grund“ versäumte Arbeitszeit muss in Zukunft bezahlt werden. Dazu zählen etwa Arztbesuche oder Naturereignisse wie Schneefall und Hochwasser.

 

Notstandshilfe
Ab 1. Juli 2018 wird nur mehr das eigene Einkommen für die Berechnung der Notstandshilfe herangezogen. Was der/die PartnerIn verdient, spielt dann keine Rolle mehr. Bisher wurde die Notstandshilfe in Relation zum Einkommen des/der PartnerIn berechnet. Alimente, die die arbeitslose Person für sich selbst erhält, sind nur mehr mit dem Betrag auf die Notstandshilfe anzurechnen, der die monatliche Geringfügigkeitsgrenze übersteigt. Für alle wird, sofern sie zu diesem Zeitpunkt beim AMS gemeldet sind, die zustehende Notstandshilfe vom AMS automatisch neu berechnet und überwiesen.

 

Diverse Änderungen ab 1.1.2018
Die Familienbeihilfe wird mit 1. Jänner um 1,9 % erhöht. Mit 01.01.2018 sind dem Lehrling die vollen Internatskosten vom Lehrberechtigten zu bezahlen.
Zur Attestierung eines vorzeitigen Mutterschutzes ist ab 01.01.2018 die Bestätigung eines Arztes für Frauenheilkunde oder für Innere Medizin ausreichend. Ein zusätzliches Zeugnis eines Arbeitsinspektionsarztes oder eines Amtsarztes ist nicht mehr notwendig (Mutterschutz-VO).
Ab 01.01.2018 ist ein Zugriff auf das Vermögen von in stationären Pflegeeinrichtungen aufgenommenen Personen im Rahmen der Sozialhilfe zur Abdeckung der Pflegekosten unzulässig. Dies gilt auch für das Vermögen der Angehörigen, Erben und Geschenknehmer.
Selbständig erwerbstätige GSVG-Krankenversicherte, die weniger als 25 Mitarbeiter beschäftigen und bei denen die Aufrechterhaltung ihres Betriebs von der persönlichen Arbeitsleistung abhängt, erhalten im Krankheitsfall unter bestimmten Voraussetzungen eine Unterstützungsleistung.

Die neuen Sozialversicherungswerte findet ihr hier

 

Neuzugang im Bundesbüro der FCG/GPA-djp

Mit 01.01.2018 wird im Büro von Bundesgeschäftsführer Reinhard Bödenauer unsere neue Kollegin Alina Ertl das Team und die FunktionärInnen unterstützen. Wir freuen uns sehr darüber und wünschen ihr auf diesem Weg viel Erfolg und Freude bei ihrer neuen Tätigkeit.

An dieser Stelle bedanken wir uns im Namen der Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen in der GPA-djp herzlich für euer Engagement auf betrieblicher Ebene, auf Branchenebene sowie als wesentliche Stütze der Zivilgesellschaft.
Wir freuen uns weiterhin, mit dir die kommenden Herausforderungen bestmöglich zu bewältigen und wünschen dir für das kommende Jahr viel Erfolg, Kraft und Zuversicht.

Herzliche Grüße

Das Team der FCG/GPA-djp

 

Neuer Bundesgeschäftsführer der FCG/GPA-djp gewählt

 

"gemeinsam, bunt und vielfältig"

 

"Die Beschäftigten im Gesundheits-, Pflege und Betreuungs-Bereich leisten hervorragende Arbeit und gehen oft bis an die Leistungsgrenzen“, so ein Zitat des noch stellvertretenden Geschäftsbereichsleiters der GPA-djp Reinhard Bödenauer, das auch auf ihn selbst zutrifft. Der 57-Jährige wurde mit 31. Juli zum Bundesgeschäftsführer der FCG/GPA-djp gewählt. Damit übernimmt ein erfahrener Kollektivvertragsverhandler und profunder Kenner der Gewerkschaftsbewegung die Geschäfte der Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen in der GPA-djp.

Reinhard Bödenauer hat seine Wurzeln  im kirchlichen Bereich und ist 1989 in die GPA eingetreten. Sein beruflich größter Erfolg ist wohl die Errichtung und erfolgreiche Ausgestaltung des Kollektivvertrags Sozialwirtschaft Österreichs (ehem. BAGS) und die Entwicklung der ehemaligen „Vereine und Verbände“. Mehr als 2000  Kollektivvertragsverhandlungen hat Bödenauer bisher geführt.  Mit viel Ausdauer und klaren Vorstellungen hat er  die Arbeitsbedingungen vieler KollegInnen in Zusammenarbeit mit FunktionärInnen und dem hauptamtlichen Bereich verbessert.  Sein Herz schlägt nach so vielen Jahren noch immer für die soziale Arbeit und die gewerkschaftliche Idee.

Seinen zukünftigen Aufgaben sieht er mit Motivation und Zuversicht entgegen. Dabei schadet auch die Überzeugung nicht, dass es meistens einen Weg gibt, etwas zu erreichen, auch wenn es manchmal  mühsam und zeitintensiv ist.

Ebenso bringt Reinhard Bödenauer der Vielfalt im Menschen Wertschätzung entgegen und betrachtet sie als Bereicherung.

Als KV-Verhandler bringt er ein natürliches Teamplayer- Verständnis mit und freut sich, gemeinsam mit den FunktionärInnen und den SekretärInnen der FCG/GPA-djp die Fraktion bunter, stärker und sichtbarer zu machen.

Kommende Termine

 

Datum Veranstaltung
28.11.2017 FCG/GPA-djp BundesFRAUENvorstand
29.11.-30.11.2017 FCG/GPA-djp Bundesvorstand
   
   
   
   

21. Kramsacher Gespräche der Hans-Klingler Stiftung für internationale Gewerkschaftssolidarität und der FCG/GPA-djp

Die Suche und Sehnsucht nach Stabilität, nach einem Fundament prägt unsere Gegenwart. Die Kramsacher Gespräche waren stets ein Ort der Auseinandersetzung mit aktuellen Problematiken und Themen vor dem Hintergrund der christlichen Soziallehre.

 

Unter dem Titel "Wir leben Christlich-Sozial! - Können marktwirtschaftliche Modelle soziale Probleme lösen?" wollen wir den Bogen zu Gesellschaft, Arbeitswelt und Politik spannen.

 

Als Referenten werden wir Univ. Prof. Dr. Wolfgang Palaver vom Institut für Systematische Theologie der Universität Innsbruck, Kollektivvertragsexperte Reinhard Bödenauer, stv. Geschäftsbereichsleiter des Geschäftsbereiches Interessensvertretung der GPA-djp sowie den Wiener ÖAAB Landesobmann und ÖAAB Generalsekretär Karl Nehammer, MSc. begrüßen.  Diese Vertreter aus Gesellschaftslehre, Gewerkschaft und Politik werden sich dem Thema aus ihrer Sicht stellen und sich mit den teilnehmenden BetriebsrätInnen und InteressentInnen auseinandersetzen.

                                                                                    

Die Kramsacher Gespräche finden am 12. Mai 2017 (Beginn 13:00 Uhr, Ende 18:00 Uhr) im Gemeindesaal Kramsach, Im Zentrum 1, 6233 Kramsach statt. Für all jene, die vorher und/oder nachher ein Zimmer benötigen, wurde ein Kontingent im Hotel Landgasthof Gappen, Achenrain 58, 6233 Kramsach reserviert.

 

Für Rückfragen und Anmeldungen steht Koll. Michael Schediwy-Klusek unter michael.schediwy-klusek@gpa-djp.at, Tel. 050301-21 273 gerne zur Verfügung.

Einladung Kramsacher Gespräche 2017
einladung_kramsacher 2017_ped_web.pdf
PDF-Dokument [175.6 KB]

Wolfgang Pischinger (Vorsitzender WBG Finance) -

Bankangestellte fordern Gehaltserhöhung von 1,65 %

Am 22. Februar 2017 starteten die Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten
im Financebereich. Bei einer BetriebsrätInnen-Konferenz in der GPA-djp informierte Verhandlungsleiter und FCG/GPA-djp Vorsitzender Wolfgang Pischinger gemeinsam mit dem KV-Verhandlungsteam über den Verlauf der ersten Runde.

Jahresrückblick 2016

Newsletter Jänner 2017 - Sozialversicherungswerte 2017

 

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