Podcast von Andreas Gjecaj,                                                          

Autor und Generalsekretär der FCG            

 

Entdecken wir Gutes, das sich erst in schweren Zeiten bewährt. Und gleichzeitig Dinge, die bisher unverzichtbar erschienen und dabei gar nicht fehlen.

Solidarische Gesellschaft

Das Gemeinwohl ist die Zielsetzung jeder menschlichen Kooperation, das heißt dass
wir Menschen so agieren sollen, dass eine „solidarische Gesellschaft“ entsteht, in der
die Bausteine Nächstenliebe, soziale Gerechtigkeit, Toleranz und Hilfe zur Selbsthilfe auch
tragend sind.

Menschgerechtes und gesellschaftsgerechtes Wirtschaften

Gemeinwohl soll demnach nicht nur in den kleinsten Einheiten – wie in der
Familie – Platz greifen, sondern es ist Aufgabe der staatlichen und gesellschaftlichen Autoritäten, Gemeinwohl anzustreben. Auch weltweites Gemeinwohl soll eine Form von menschenwürdiger Globalisierung schaffen.

Volle Entfaltung ihrer Werte

Gemeinwohl heißt: Was bringt dein Handeln für den Menschen, was für die Gesellschaft und ist es sachgerecht, »naturgerecht«, nachhaltig und sinnvoll?

Gleichheit aller Personen

Alle Menschen und so auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben das Recht, ihre Interessen selbst zu vertreten und den gesellschaftlichen Prozess mitzugestalten. Die Betroffenen sollen dabei nicht nur auftreten,
um ihre Interessen zu vertreten, sondern auch in Selbstverwaltung Kräfte bündeln.

Gemeinwohl steht über dem Markt

Die Wirtschaft hat dem Gemeinwohl zu dienen und das Gemeinwohl steht über dem Markt.
Die Finanzkrise hat gezeigt, dass der unregulierte freie Markt dem Gemeinwohl zuwider wirkt. Wir müssen über den Weg der Regulierung und Ordnung wieder zu ethischen Grundsätzen finden, die die Wirtschaft im Dienste des Gemeinwohls auch ermöglicht.