Eine der Säulen der Christlichen Soziallehre ist das Prinzip der Menschenwürde      

Der Begriff "Menschenwürde" wird politisch oft strapaziert. Aber was bedeutet er - und was bedeutet er nicht? Wo besteht in Österreich Handlungsbedarf? Was leiten wir daraus ab für den Gesellschaftsvertrag, für Arbeit und Einkommen? Das alles im 8 Minuten Podcast von Nationalrätin und VP Menschenrechtssprecherin Dr. Gudrun Kugler.

Der Mensch ist ein Gesamtkunstwerk

Die Menschen sind es, die durch ihre Arbeit alle Werte schaffen, die »im Wirtschaften« eine Rolle spielen, sie müssen auch Nutznießende dieser Werte sein. Die Menschen sind es, die im Rahmen eines Gesellschaftsvertrages Arbeit und Einkommen teilen. Sie wirken mit, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein Leben in Würde und eine menschengerechte Versorgung möglich machen. Für uns kann daher nur der Mensch im Mittelpunkt aller Betrachtungsweisen stehen.

Freiheit

»Auf seine Freiheit verzichten,
heißt, auf seine Menschenwürde,
Menschenrechte, selbst auf seine
Pflichten verzichten.«
(Jean-Jacques Rousseau)

Menschenwürde

»Die Würde des Menschen ist
unantastbar. Sie zu achten und zu
schützen ist Verpflichtung aller
staatlichen Gewalt.«

Selbstverwirklichung

Gefühle sind Facetten des Seins - Wut, Freude, Trauer, Liebe

Der Mensch ist fähig zur Selbstverwirklichung
und Selbsterhaltung, unter gleichzeitiger Wahrung seiner Identität.

Eigenververantwortung

Sieg, Leistung, Ausdauer
Berufliche Tätigkeit, Status und Leistung haben
in unserer Kultur eine hohe Bedeutung und
bestimmen die Identität nachhaltig.